Zur Geschichte des Gasthofes

Ein Gasthof stellt sich vor Der Gasthof wurde in der Zeit von 1974 bis 1975 erbaut und im selben Winter eröffnet.

Das Haus steht auf dem Platz eines ehemals historischen Pfarrhofs, der nicht mehr datiert werden kann, da sämtliche Unterlagen abhanden oder in den Archiven des Salzburger Ordinariats verschwunden sind.

Linde.jpg Neukirchen am Teisenberg war Grenzort des Erzbistums Salzburg und des Königreiches Bayern. Jahrhundertelang war der Markt Teisendorf (Neukirchen gehört zu Teisendorf seit 197?) dem ehemaligen Erzbistum Salzburg unterstellt, welches von seiner Gründung um das Jahr 700 an bis zur endgültigen Auflösung als weltliche Landesherrschaft am 01. Mai 1816 ein eigenes Territorium bildete. In dieser Zeit war der jeweils amtierende Kirchenfürst auch zugleich amtierender Landesherr. Nach den bisher bekannten Urkunden wird Teisendorf als »Duisendorf« im Jahre 790 in einer Schenkungsurkunde der damaligen Bayernherzöge an das Erzstift Salzburg erwähnt.

Einzigartig ist auch die große Linde vor dem Haus, die auf über 550 Jahre geschätzt wird und einen mittleren Umfang von 4,60 Meter hat (Man muss sich das einmal vor Augen führen: Seitdem der Baum hier steht wurde Amerika entdeckt, erschlossen, Städte wie Los Angeles, Chicago oder San Francisco wurden erbaut - und der Baum hat auch noch das World-Trade-Center überlebt). Soweit bekannt ist, war der ehemalige Pfarrhof eine Gerichtsstätte. Der frühere Name des Ortsteils war »Schinderbichl«. Unter der Linde wurde »Gericht gehalten« und anschließend das Urteil vollstreckt.

Der Baum steht direkt auf der Süd-West-Terrasse unseres Gasthofes.


© Gasthof Schneck 2002 - 2008